Häufige Fragen
BEAM
Die Lernenden erwerben Kompetenzen, die weit über den klassischen Fachunterricht hinausgehen: Kreativität, Problemlösefähigkeit, Teamarbeit, Präsentationskompetenz, Selbstorganisation, wirtschaftliches Denken und unternehmerisches Handeln. Gleichzeitig erhalten sie wertvolle Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt.
Nein. Im Mittelpunkt steht der Lernprozess. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Ideen so weit wie möglich aus, ohne dass eine reale Unternehmensgründung erforderlich ist.
Die Hinweise im Praxisleitfaden beziehen sich auf die Vorgaben für Seminarkurse am allgemeinbildenden Gymnasium. An anderen Schulformen gelten ggf. andere Regelungen. Die Hinweise zur Art der Bewertung können individuell festgelegt werden (ob holistische oder Punktbewertung).
Nach der gemeinsamen 10-minütigen Vorstellung (Pitch) verlässt die Gruppe den Raum. Einzeln werden die Schüler dann im Nachgang in Einzelprüfungen befragt. Fragen sind Rollen-spezifisch (CFO zu den Zahlen, etc.) zum Business Plan sowie zu den BEAM Workshops allgemein. Dauer des Kolloquiums sind 10 Minuten für den gemeinsamen Teil sowie 10 Minuten je SuS.
Die prüfende Lehrkraft sowie ein Protokollant nehmen an dem Kolloquium teil. Wenn der Kurs zu zweit unterrichtet wird, nehmen beide prüfenden Lehrkräfte sowie ein Protokollant teil.
Je nach Workshop kommen verschiedene digitale Werkzeuge zum Einsatz, beispielsweise Microsoft Excel für die Finanzplanung, LinkedIn für das Networking oder Gamma zur Erstellung von Pitch Decks. Die Nutzung wird jeweils im Kurs eingeführt und begleitet.
Der vorgeschlagene Jahresablauf hat sich bewährt, kann jedoch an die jeweiligen schulischen Rahmenbedingungen angepasst werden. Auch zusätzliche Module oder eigene Schwerpunkte sind möglich.
Generell arbeiten sie in den Nachbereitungsterminen an ihren eigenen Projekten, daher gibt es auch jeweils nach dem externen Input eine ‚Pause‘, in der der jeweilige Input nachbearbeitet wird. Erfahrungsgemäß arbeiten die Schüler aber auch jenseits der BEAM-Stunden an ihren Projekten.
Bewährt haben sich feste Meilensteine, regelmäßige Feedbackgespräche und kurze Statusupdates im Unterricht. Dadurch behalten die Teams ihre Ziele im Blick und Verzögerungen können frühzeitig erkannt werden.
Viele Lernende sind zunächst ungewohnte Freiheiten nicht gewohnt. Strukturierende Hilfen wie Arbeitspläne, Zwischenziele, Canvas-Vorlagen und regelmäßige Check-ins geben Orientierung, ohne die Eigenverantwortung einzuschränken.
Gruppendynamische Herausforderungen gehören zu projektorientiertem Arbeiten dazu. Erfahrungsgemäß stabilisieren sich viele Teams im Laufe der ersten Wochen. Regelmäßige Reflexionsgespräche, klare Rollenverteilungen und gezielte Moderation durch die Lehrkraft helfen dabei, Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen.
Keine. Der Kurs ist so aufgebaut, dass alle relevanten Methoden und Werkzeuge schrittweise eingeführt werden – von Design Thinking über Business Model Canvas bis hin zu Businessplan, Pitch Deck und Finanzplanung.
Die Bewertung setzt sich aus drei Bereichen zusammen:
- 50 % aktive Teilnahme im Seminarkurs
- 25 % Seminararbeit
- 25 % Kolloquium
Neben fachlichen Leistungen werden auch Engagement, Eigeninitiative, Teamfähigkeit und Verlässlichkeit berücksichtigt.
Regelmäßige mündliche Noten sowie Feedbackgespräche werden durchgeführt. Darüber hinaus lässt sich bspw. das Business Model Canvas bewerten.
Das ist standortabhängig: In der MRN Region ist es für das Schuljahr 2026/27 zentral in der SAP Arena organisiert und für Schulen, die an diesem Termin nicht teilnehmen können, individuell an den jeweiligen Schulen.
Eine frühzeitige Abstimmung mit Kollegium und Oberstufenleitung ist wichtig. Transparente Kommunikation über Termine und Abwesenheiten hat sich in der Praxis als entscheidender Erfolgsfaktor erwiesen.
Die Pläne werden idealerweise bis Ende Juli erstellt und im September finalisiert.
Zu Beginn lernen die Schülerinnen und Schüler Methoden wie Design Thinking und Business Model Canvas kennen. Anschließend entwickeln sie ihre eigene Geschäftsidee weiter, erstellen einen Businessplan, arbeiten an ihrer Seminararbeit und bereiten sich auf Pitch und Kolloquium vor. Über das Schuljahr hinweg finden regelmäßig externe Workshops und Nachbereitungsphasen statt.
3-5 SuS sollten in einer Gruppe sein, idealerweise 3 oder 4. Bei 2 funktioniert die Zusammenarbeit eher schlecht. Bei 5 wird es schwierig, gemeinsame Termine zu finden und Gruppenprozesse zu koordinieren.
Bei 2 LuL empfehlen wir ca. 18 SuS, bei einer Lehrkraft ca. 12 SuS.
Am Anfang von BEAM gab es fast nur Apps: Bspw. YOUniversity, um eine passende Uni-Stadt zu finden, oder TechTeach, die Senioren und Jugendliche zur Erläuterung von Technik verbinden möchten. Später gab es dann auch produktorientierte Projekte wie bspw. BeeSafe, ein anti Wespenspray.
Beim allgemeinbildenden Gymnasium muss eine Lehrkraft ein gesellschaftswissenschaftliches Fach unterrichten (GK, GE, WBS). Wenn BEAM auf Englisch durchgeführt wird, muss eine Lehrkraft auch Englisch unterrichten.
Die Fakultas ist egal, wenn es ein Wahlfach ist, ansonsten ist es schul-intern festzulegen.
Der größte Teil der inhaltlichen Inputs wird durch externe Expertinnen und Experten übernommen. Die Lehrkraft bereitet vor allem die Nachbereitungsworkshops vor, begleitet die Projektarbeit und organisiert Feedbackgespräche. Der Praxisleitfaden enthält dafür konkrete Stundenverlaufspläne und Materialien.
Sie sind weniger Wissensvermittler und stärker Lernbegleiter. Die fachlichen Inputs werden größtenteils von externen Expertinnen und Experten übernommen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Teams zu begleiten, Reflexionsprozesse anzustoßen, Feedback zu geben und die Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung ihrer Projekte zu unterstützen.
Partnerschule
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Eine SPARKS-Partnerschule ist eine Schule, die aktiv mit unseren Programmen arbeitet – zum Beispiel durch die Durchführung von BEAM oder BEYOU.